Zendure Display

Häufig gestellte
Fragen.

Einrichtung, Geräte, Anzeigewerte, Updates und Fehlerbehebung — kompakt auf einen Blick.

33 Fragen 5 Kategorien Firmware v2.5.10 Stand August 2026
Einrichtung 7 Fragen

Beim ersten Start öffnet das Display einen WLAN-Hotspot namens Zendure-Dashboard. Verbinde dich damit — das Konfigurationsportal öffnet sich automatisch als Captive Portal, oder du rufst 192.168.4.1 im Browser auf.

Dort trägst du deine WLAN-Zugangsdaten ein und speicherst. Das Display startet neu und verbindet sich mit deinem Heimnetzwerk.

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TippAlle weiteren Einstellungen danach jederzeit unter http://[IP]/param erreichbar.

Im Browser aufrufen:

http://[IP-des-Displays]/param

Die IP findest du in deinem Router oder im Diagnose-Log unter /diag. Ohne gespeichertes WLAN öffnet sich beim Neustart automatisch wieder der Hotspot.

Lokalmodus (empfohlen): Das Display fragt deinen Hub direkt per HTTP im Heimnetz ab — kein Internet nötig, schnellste Aktualisierung.

Cloud-Modus: Daten kommen über Zendures MQTT-Server. Benötigt ein Auth-Code aus der Zendure-App. Pflicht für Hyper 2000 und Hub 1200.

HinweisIm Cloud-Modus kommen Werte mit einigen Sekunden Verzögerung.

Konfigurationsportal öffnen, im Abschnitt Verbindungsmodus umschalten, Auth-Code eintragen (für Cloud) und speichern. Das Display startet neu.

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TippIm Cloud-Modus kann zusätzlich eine Hub-IP eingetragen bleiben — Pack-Details werden dann trotzdem lokal abgerufen.

In der Zendure-App unter Geräteeinstellungen → Lokale Steuerung sichtbar. Alternativ im Router unter den verbundenen Geräten — der Hostname enthält oft „solarflow" oder „zendure".

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EmpfehlungHub-IP im Router auf statisch / fest reservieren.

In der Zendure-App — Schritt für Schritt:

  • App öffnen → Profil (unten rechts)
  • „Autorisierungs Cloud-Schlüssel" auswählen
  • Auf „Abrufen" tippen
  • Den langen Code kopieren, z. B.:
    aHR0cHM6Ly9hcHAuemVuZHVyZS50ZWNoL2V1LlhYWFhYWFhY
  • Im Konfigurationsportal unter Cloud-Modus → Auth-Code einfügen — wird automatisch dekodiert
WichtigNur ein einziger Auth-Code möglich. Dieser erlaubt nur eine aktive MQTT-Verbindung — andere Integrationen (z. B. zen-HA in HA) müssen zuerst deaktiviert werden.

Das Display wird per USB-C mit Strom versorgt. Empfohlen: ein Standard-USB-Netzteil mit mindestens 5 V / 1 A. Im Betrieb zieht das Gerät je nach Helligkeit ca. 300–600 mA.

HinweisSchwache Netzteile (z. B. alte Handy-Ladegeräte unter 500 mA) können zu sporadischen Neustarts führen.
Geräte & Kompatibilität 4 Fragen
  • SolarFlow 800 / 1200 / 2000
  • SolarFlow Pro
  • Mix Serie
  • Hyper 2000 — nur Cloud-Modus
  • Hub 1200 — nur Cloud-Modus

Hyper 2000 und Hub 1200 sind nicht per lokalem HTTP erreichbar — diese Geräte benötigen den Cloud-Modus.

  • Shelly Pro 3EM / 3EM Gen2 — RPC-API
  • Shelly 3EM Gen1 (ohne Pro) — REST-API
  • Everhome EcoTracker — lokale JSON-API
  • Zendure Smart Meter 3CT — lokale HTTP-API (/properties/report)

Gerätetyp und IP werden im Konfigurationsportal unter Netzzähler eingestellt.

Ja. Im Konfigurationsportal können bis zu 5 Hub-IP-Adressen eingetragen werden. Leistungs- und Energiewerte aller Hubs werden summiert. Im Cloud-Modus werden alle Geräte des Kontos automatisch eingebunden.

Im Lokalmodus ja — beide Displays fragen den Hub unabhängig per HTTP ab. Beliebig viele Displays können parallel laufen.

Im Cloud-Modus nein — Zendure erlaubt pro Auth-Code nur eine aktive MQTT-Verbindung. Zwei Cloud-Displays würden sich gegenseitig unterbrechen.

Anzeige & Werte 9 Fragen
  • Seite 1: Echtzeit-Übersicht — PV, Hausverbrauch, Netz, Akku-SOC
  • Seite 2: Akkudetails — SOC je Gerät als Balkengrafik
  • Seite 3: Energiebilanz — Ertrag, Verbrauch, Netz in kWh
  • Seite 4: Pack-Details — SOC, Spannung, Strom je Akkupack
  • Seite 5: Systeminfo, Verlaufsgraph, Diagnose

Navigation per Wischgeste links/rechts.

Der Ring wechselt je nach Ladestand die Farbe:

Türkis — über 50 % — gut geladen
Orange — 21–50 % — mittlerer Ladestand
Rot — 20 % und darunter — fast leer

Zahl im Ring und Restlaufzeit-Anzeige wechseln dieselbe Farbe.

Das Display zeigt den vom Hub gemeldeten Betriebsmodus an — nur lesend, keine Steuerung möglich:

  • Smart Mode: Der Hub regelt den Ausgang automatisch anhand des Hausverbrauchs (Nulleinspeisung / Eigenverbrauchsoptimierung).
  • Manual Mode: Fester Ausgangswert, vom Nutzer in der Zendure-App gesetzt.
  • Auto Mode: Zeitplan-gesteuert, nach hinterlegtem Tagesplan.

Änderungen am Modus nur über die Zendure-App möglich.

Die letzten 24 Stunden in 96 Messpunkten (je 15 Minuten). PV-Gesamtleistung in Watt, Y-Achse automatisch in 200-W-Schritten skaliert. Links = ältester Wert, rechts = aktuell.

HinweisVerlaufsdaten nur im RAM — nach Neustart leer.

Nach einer einstellbaren Zeit ohne Berührung wechselt das Display in den Screensaver-Modus. Er zeigt eine reduzierte Ansicht mit den wichtigsten Werten (SOC, PV-Leistung, Uhrzeit) bei deutlich reduzierter Helligkeit — schont das Display und spart Strom.

Durch Antippen des Bildschirms kehrt die normale Ansicht sofort zurück. Die Screensaver-Verzögerung ist im Konfigurationsportal einstellbar. Auf 0 stellen zum Deaktivieren.

Ja. Die Helligkeit wird im Konfigurationsportal unter Anzeigeeinstellungen als Prozentwert gesetzt. Getrennt einstellbar für Normal- und Screensaver-Betrieb.

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TippNiedrigere Helligkeit im Screensaver-Modus verlängert die Lebensdauer des Displays spürbar.

Ohne Netzzähler schätzt das Display den Hausverbrauch rechnerisch. Bei Anlage ohne Netzbezug ergibt das Haus ≈ Solar.

Lösung: Shelly 3EM, EcoTracker oder Zendure Smart Meter 3CT im Konfigurationsportal eintragen.

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DebugDiagnose-Log unter /diag zeigt ob der Netzzähler abgefragt wird (HTTP 200).

Pack-Daten werden per lokaler HTTP-Abfrage vom Hub abgerufen — auch im Cloud-Modus. Voraussetzung: Hub-IP im Konfigurationsportal eingetragen.

Erscheinen nach ca. 60 Sekunden. Im Diagnose-Log: [PACK] Gerätename: N Packs.

Die höchste Temperatur aller Akkupacks oder alternativ die Wechselrichter-Temperatur des Hubs. Bei mehreren Geräten immer der maximale Wert.

Firmware & Updates 4 Fragen

Ab Firmware v2.5.10 prüft das Display automatisch auf Updates. Bei neuer Version erscheint ein türkises Banner: „Update verfügbar — Tippen zum Installieren".

Antippen öffnet den Update-Dialog direkt auf dem Display — das Update startet mit einem weiteren Tippen.

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HinweisInternetzugang erforderlich. Im Offlinenetz erscheint das Banner nicht.

Beabsichtigt: Das Display trennt alle aktiven Verbindungen und gibt Arbeitsspeicher frei, bevor der Flash-Vorgang startet. Verhindert Speicherfehler beim Schreiben.

WichtigStrom während des gesamten Vorgangs (ca. 60 Sekunden) nicht trennen.

firmware.bin von der Projektseite herunterladen, dann aufrufen:

http://[IP-des-Displays]/update

Datei auswählen → Update klicken. Ca. 30–60 Sekunden, dann automatischer Neustart.

Ja. Alle Einstellungen sind im internen Flash-Speicher (NVS) des ESP32 gespeichert und bleiben bei einem OTA-Update vollständig erhalten.

Fehlerbehebung 9 Fragen
  • Hub nicht erreichbar: Hub-IP im Konfigurationsportal prüfen.
  • Falscher Modus: Lokalmodus braucht Hub-IP, Cloud-Modus braucht gültigen Auth-Code.
  • WLAN instabil: RSSI besser als −75 dBm im Diagnose-Log prüfen.
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Debughttp://[IP]/diag zeigt alle Fehler mit HTTP-Statuscodes.

Unter http://[IP]/diag gibt es eine Echtzeit-Übersicht aller internen Zustände:

  • WLAN: Verbindungsstatus, RSSI (Signalstärke in dBm), IP-Adresse
  • Hub-Abfragen: HTTP-Statuscodes pro Hub-IP — 200 = OK, andere = Fehler
  • Netzzähler: Letzter Abrufstatus (HTTP 200 / Timeout)
  • MQTT: Verbindungsstatus, letzte Nachricht (Cloud-Modus)
  • Pack-Daten: Anzahl erkannter Packs je Gerät
  • Letzte Fehlermeldungen: z. B. Timeout, Parsing-Fehler
💡
Erster SchrittBei jedem Problem zuerst /diag aufrufen — die meisten Ursachen sind dort direkt sichtbar.

Bekannter Bug (besonders Hyper 2000) in älteren Firmware-Versionen. Behoben — auf die neueste Version updaten.

Ja, alle 30 Sekunden automatischer Wiederverbindungsversuch. Nach Wiederherstellung laufen alle Abfragen automatisch weiter. Bei Router-Neustart bis zu 1–2 Minuten.

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TippFalls danach keine Daten: Display einmal kurz vom Strom trennen.

Uhrzeit kommt per NTP vom Internet — das Display hat keine eigene Uhr. Router muss Internetzugang haben. Nach Router-Neustart Display neu starten. Ohne Internet bleibt die Anzeige auf --:--.

  • Schmutz oder Feuchtigkeit auf dem Touchglas: Display trocken reinigen.
  • Unterspannung: Schwaches Netzteil kann dazu führen, dass der Touch-Controller nicht korrekt initialisiert wird. Netzteil wechseln (mind. 5 V / 1 A).
  • Screensaver aktiv: Der erste Tipp weckt das Display auf, weitere Gesten funktionieren danach normal.
  • Display neu starten: Strom kurz trennen und wieder verbinden.
  • IP im Router nachschauen → http://[IP]/param aufrufen
  • Display neu starten (Strom kurz trennen)
  • WLAN-Passwort temporär ändern → Display startet im Hotspot-Modus (Zendure-Dashboard)

Ein vollständiger Reset löscht WLAN und alle Konfigurationsparameter. Display startet danach im Hotspot-Modus zur Neu-Einrichtung.

HinweisAlle Einstellungen müssen danach erneut eingetragen werden.

Zendure erlaubt pro Token nur eine aktive MQTT-Verbindung. Wenn zen-HA in Home Assistant denselben Token nutzt, blockiert es das Display.

Home AssistantHA → Einstellungen → Integrationen → Zendure SolarFlow (zen-HA) deaktivieren. Danach verbindet sich das Display innerhalb weniger Sekunden.
💡
AlternativeGeräte mit lokaler API (SolarFlow 800/1200/2000, Mix, Pro) im Lokalmodus betreiben — kein Token nötig, HA läuft parallel.
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